Let's Bridge - Jugendnetzwerk

Mehr als 2000 Jugendliche und Kinder sind bei "Let´s Bridge" involviert. 500 von ihnen kommen aus benachteiligten sozialen oder wirtschaftlichen Hintergründen.

Die wichtigsten Ziele:

  • Junge Menschen sollen motiviert und qualifiziert werden, kulturübergreifend zu lernen, Schlüsselkompetenzen zu erwerben, die für die persönliche Entwicklung wesentlich sind sowie soziale Inklusion und aktives bürgerschaftliches Engagement zu praktizieren. Auf diese Weise sollen die eigenen persönlichen und beruflichen Entwicklungschancen verbessert werden.
  • Die Jugendlichen sollen mit den gemeinsamen europäischen Werten vertraut gemacht werden, sie sollen gegenseitigen Respekt und ein friedliches Zusammenleben üben können, damit sie Verschiedenheit und Multikulturalität nicht als Bedrohung sondern als Bereicherung erleben.
  • Junge Menschen sollen befähigt werden, universelle Werte (wie Würde, Freiheit, Gleichheit und Solidarität) besser in ihr persönliches Leben zu integrieren um damit zu einer gesunden ganzheitlichen menschlichen Entwicklung beizutragen und das Gefühl sozialer Zusammengehörigkeit in Europa zu stärken.
  • Jugendliche sollen teilhaben am gesellschaftlichen Leben in Europa, sollen Entwicklung und soziale Kohäsion mitgestalten. Die Qualität des Engagements in den beteiligten Partnerorganisationen soll verbessert werden, das Angebot soll besser auf die Zielgruppen ausgerichtet und damit noch mehr am Bedarf gerade benachteiligter Jugendlichen orientiert werden.
  • Um die Zusammenarbeit zwischen den Partnerorganisationen auf europäischer Ebene nachhaltig zu sichern und zu gestalten, sollen Netzwerke unterstützt und für eine weitere zukünftige Arbeit stabilisiert werden. Sogenannte "Grasswurzel-Initiativen" im Jugendsektor sollen unterstützt werden, struktureller Austausch gefördert und Beispiele guter Praxis ausgetauscht werden.

Am Projekt nehmen 9 Organisationen aus den folgenden 8 Mitgliederstaaten der EU teil; DE, IT, PT, HU, SK, BE, LT, RO. Außerdem arbeiten weitere Jugendliche aus insgesamt 21 europäischen Staaten mit: BG, CZ, DK, IR, GB, ES, FR, LV, LU, HU, MT, NL, AT, PL, SI, SE, UK, NO, CH, HR, TR - vor allem im Bereich informellen Lernens unter Kindern und Jugendlichen.

Informelles und interkulturelles Lernen ist einer der Eckpfeiler dieser Initiative. Es wird praktiziert in einer großen Bandbreite von Aktivitäten auf lokaler, regionaler, nationaler unt internationaler Ebene.
Das Projekt besteht aus 41 nationalen Jugendinitiativen, 5 grenzübergreifende Schulungs-Veranstaltungen für Freiwillige Mitarbeiter sowie 5 Begegnungen für die Management-Ebene.

Prioritäten des Projekts:

  • Respekt und Tolleranz gegenüber Menschen anderer Kulturen, sozialer Milieus, Länder und Religionen
  • interkultureller Dialog über gemeinsame europäische Werte und Traditionen
  • Respekt vor den Grundrechten, der Demokratie und dem Pluralismus
  • Sport und Kultur als Ausdruck bürgerschaftlichen Engagements und Integration und zum Erlangen von wichtigen Schlüsselqualifikationen
  • Teilhabe und Führung durch Einbeziehung benachteiligter Gruppierungen
  • Intolleranz, Verwendung von Stereotypen, Rassismus und jede Form von Gewalt soll bekämpft werden
  • Schutz und Erhalt der Umwelt und Einsatz für Nachhaltigkeit
  • Solidarität mit den Ärmsten der Welt in wenig entwickelten Ländern
  • Einsatz für Demokratie, Frieden und soziale Zusammengehörigkeit
  • Neue Zugänge für die Prinzipien der "Corporate Social Responsability" (CSR)

Website mit Beispielen für die Aktivitäten, Bildern und Filmclips: HIER

Das Projekt wird gefördert im Rahmen des EU-Programms Jugend in Aktion.