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Auf dem Weg zum Ökumenischen Kirchentag in München
Zum 30./31. Januar war nach Ottmaring „zur Spurensuche“ eingeladen. Viele sprechen von „eisigen Zeiten“ in der Ökumene. Wir hingegen wollten aufzeigen, wo überall es „hoffnungsvolle“, lebendige und wärmende Kontakte gibt. 60 Personen aus Südwestdeutschland folgten trotz Eis und Schnee unserem Ruf.

Es gab Zeit für viele Gespräche
Auf dem Programm standen:

- eine lebendige Bibelarbeit von Dr. Wilfried Hagemann, Augsburg, Leiter des Zentrum für Spiritualität, zu 1.Petrus 1, 13-25 (daraus ist das Motto des ÖkiTages entnommen)
- das „Plaudern aus dem Nähkästchen“ von Dr. Matthias Fenski, Berlin, Ökumenebeauftragter des Erzbistums Berlin, über die vielseitige und manchmal auch konfliktreiche Arbeit in den Vorbereitungsgruppen
- ein Blick über den Horizont zu den Kirchen des Ostens und die Erkenntnis, wie wichtig dabei das Knüpfen von tragfähigen Beziehungen ist, die dann auch Belastungen standhalten. Hier war der Beitrag von Dr. Albert Rauch, Direktor im Ostkirchlichen Institut Regensburg und den Begleitern aus verschiedenen orthodoxen Kirchen sehr hilfreich.
Links im Bild Pfarrer Georg Schlüter von der
- der Bericht über die Entstehung der Facendas (Höfe der Hoffnung) durch Pfarrer Georg Schlüter, veranschaulicht durch die Vorstellung von zwei jungen Männern, die seit einiger Zeit in Bickenried bei Kaufbeuren auf einer der „Facendas“ leben, wo sie sich auf- und angenommen fühlen und sich ihnen dadurch ein völlig neues Leben eröffnet – ohne Drogen und Kriminalität.
- die Geschichte des Ökumenischen Lebenszentrums durch Brigitte Horneber, Renata Simon, Dr. Herbert Lauenroth

Auch die orthodoxe Kirche war vertreten
Der Sonntag stand im Licht des Ausblicks auf den Kirchentag, durch Pfarrer Norbert Roth, München, Referent für den 2.Ökumenischen Kirchentag. Wir erfuhren neben vielem anderen, dass der Abend der Begegnung unter dem doppeldeutigen – und typisch bayerischen - Leitwort: „Grüß Gott“ stehen wird – und dass am Freitag Abend auf und um den Odeonsplatz 1000 Tische gedeckt sein werden, an denen nach einer orthodoxen Vesper miteinander Tischgemeinschaft gefeiert wird.
Dr. Gudrun Griesmayr, Ottmaring, berichtete über den Stand der Vorbereitung der gemeinsamen Veranstaltung von "Miteinander für Europa" auf dem Ökumenischen Kirchentag, am 14.5.10 in der Eissporthalle.

Mit Staunen über die Vielfalt ökumenischen Lebens und erneuertem Vertrauen auf das Wirken Gottes kehrten alle mit viel Hoffnung und Freude im Herzen in den Alltag zurück, in der Gewissheit: Die Ökumene lebt!

(Annette Gerlach)
 


http://www.fokolar-bewegung.de


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