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Zeichen der Hoffnung

Bewegungen und Gemeinschaften -
miteinander für Europa

Die Vision eines geeinten Europa sei auf den Trümmern des Zweiten Weltkrieges entstanden, auf der Hoffnung nach Freiheit und Frieden. Doch dieses Europa werde aufhören, Geschichte zu schreiben, wenn es sich abschottet oder ins „kleine gemütliche Eigene“ seiner Länder flüchtet,
ÖKT-Forum
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Prof. Andrea Riccardi
so Prof. Dr. Andrea Riccardi, Gründer der Gemeinschaft Sant’Egidio, am 14. März auf dem Forum „Zeichen der Hoffnung“ des 2. Ökumenischen Kirchentags in München. Das Forum war eine Veranstaltung der etwa 150 Bewegungen und Gemeinschaften im "Miteinander für Europa". Aus den Bewegungen müsse, so Riccardi, als gesellschaftlicher Beitrag geistlicher Bewegungen für Europa ein Vorbild der Menschlichkeit und christlichen Miteinanders entstehen. Ein Europa des Geldes reiche nicht, die Menschheit brauche ein Europa, das großzügig ist gegenüber den Armen, gegenüber anderen Kontinenten. Der Weg des "Miteinander der Bewegungen und Gemeinschaften", der so demütig vor gut zehn Jahren begonnen habe, sei ein großes ökumenisches Zeichen für Kirche und Gesellschaft.
ÖKT-Forum 2010
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Murmelgruppe
„Gefühltes Stuttgart!“ – der spontane Kommentar in einer Murmelgruppe beim Abendgebet spricht für sich. Dieses Treffen in München hat die über 1500 Teilnehmer – davon etwa 2/3 aus den Bewegungen selbst – in die Atmosphäre der großen Begegnungen in Stuttgart 2004 und 2007 herein geholt. Es gab Foren, Zeugnisse, Erfahrungsberichte gelebten Miteinanders etwa im Bereich von Ehe und Familie, mutige Visionen, Gebete, musikalische und künstlerische Beiträge: sie alle reflektierten den Weg des Miteinander.
Jesus in der Mitte, eine echte Entscheidung füreinander, das Wort Gottes, Versöhnung und die Entdeckung des Reichtums der Anderen, konkret die Andersartigkeit des Anderen als Bereicherung zu erleben: dies seien die Schlüssel, so Thomas Römer (CVJM München) und Edith Wenger (Teen Challenge), die Einheit möglich machen.Das "Miteinander der Bewegungen und Gemeinschaften" untereinander ist eine Seite, der Dialog zwischen
Kirchenleitungen und Bewegungen eine andere. Bischof Joachim Reinelt, Dresden, und Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July ermutigten die Bewegungen, mit Jesus in der Mitte ihre Charismen in die Kirchen hineinwirken zu lassen. Bewegungen können die Kirchen bewegen, so Siegfried Großmann (Bund Ev.-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland), in
einer „Kultur der Ergänzung“, in gegenseitigem Geben und Nehmen – wie es im „Bündnis der gegenseitigen Liebe“ unter den Bewegungen und Gemeinschaften gelebt werde.
ÖKT-Forum 2010
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Podium
In einem lebhaften, engagierten Gespräch entwickelten Maria Emmaus Voce, Präsidentin der Fokolar-Bewegung (Rom), Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München), Bischof Frantiŝek
Radkovsky (Pilsen/Tschechien) und Gerhard Proß (CVJM Esslingen) hoffnungsvolle Aussichten in der Ökumene – im „Aufeinander-zu“ von Bewegungen und Bewegungen wie auch von Bewegungen und Kirchenleitungen. Als die Mauer in Berlin fiel, so Maria Voce, waren
viele darauf nicht vorbereitet. "Nutzen wir die Zeit, die Gott uns noch bis zum Fall der letzten Mauern lässt, zur Vorbereitung, damit wir, wenn dieser Tag kommt, schon Christen sind, die einander lieben." Tosender Beifall, nur noch überboten von der „kühnen Vision“ von Gerhard Proß: dass im Jahr 2017 – 500 Jahre nach dem Thesenanschlag Martin Luthers – der Präsident
des Lutherischen Weltbundes, der Papst, der Vorsitzende des Weltkirchenrates, orthodoxe Patriarchen… gemeinsam nach Wittenberg gehen und „10 Thesen der Einheit anschlagen“. - Mit anderen Worten: dass alle das Ihrige tun, damit die Sehnsucht des Volkes Gottes und die
Sehnsucht Jesu nach dem eins-Sein der Christen volle Wirklichkeit wird.
Mit der Feier des Bündnisses der Liebe, umrahmt von persönlichen Zeugnissen, Impulsen und einem Lobpreiskonzert klang der Tag aus.
Kornelia Fischer, Schönstatt-Bewegung
 
Benefizessen Regensburg

Benefizessen für Syrien

Die Idee einiger Jugendlicher der Fokolar-Bewegung: "Konkret werden für Menschen in Not" wurde erfolgreich in Regensburg umgesetzt: Bilanz: 23 Jugendliche – 10 Erwachsene – 85 Gäste – 1.600 € Gewinn.   ►weiter

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