Foto: Ursel Haaf

Barmherzigkeit und Business

… Beziehungen war das dritte B-Wort, mit dem die Einladung zu einem Mai-Wochenende für Interessierte an neuen Wirtschaftsmodellen in Augsburg überschrieben war. Der Start mit einer Vernissage zum Thema „Der weinende Gott – Dieu miséricorde“ lockte gut 100 Besucher in das Gewerbeprojekt der „BOX“.

Der Samstag war den den Unternehmern und Interessierten an alternativen Wirtschaftsmodellen gewidmet und brachte gut 40 Teilnehmer aus drei Ländern zusammen. Eine bunte Gruppe war aus der Schweiz angereist, unter ihnen auch einige Studierende, die mit wachem Interesse und im lebendigen Austausch auf die Impulsreferate reagierten, die unterschiedliche Aspekte beleuchteten: Herbert Lauenroth vom Ökumenischen Lebenszentrum beleuchtete das Thema aus kultureller Sicht, spann einen Faden zwischen Gedanken von Theologen, Philosophen und Kulturschaffenden unter dem Thema „Der sanfte Blick auf die Welt“. Johannes Grill, Diplom-Kaufmann aus Landau sprach über die Bedeutung von Beziehung im Business und bezog auch Erkenntnisse der westlichen Betriebswirtschaftslehre mit ein. Gerade die jüngeren Teilnehmer zeigten sich sehr an einer Diskussion über seine Thesen interessiert. Den Einfluss und die Kraft der Veränderung einer geistlichen Spiritualität auf den Unternehmensalltag beleuchteten dann sowohl Melanie und Ulli Grauert von der Schönstatt-Bewegung aus der Schweiz als auch Thomas Hüttl, Mitbegründer der Box. Sowohl der Gründer der Schönstatt-Bewegung Pater Josef Kentenich als auch die Fokolar-Gründerin Chiara Lubich hatten wichtige Impulse für das Leben und Engagement von Unternehmern gegeben.

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