Ganz schön mutig

Voller Rathausplatz beim multireligiösen Gebet am Vorabend des Augsburger Friedensfestes 

 

So versammelten sich am 7. August, dem Vorabend des „Augsburger Friedens“, weit über 200 Menschen für ein halbstündiges multireligiöses Friedensgebet auf dem Rathausplatz. 

 

 

Menschen mit unterschiedlichem religiösen Hintergrund berichten über mutige Lebensmomente für den Frieden: ein Jeside über den Genozid im Irak und die Notwendigkeit, laut darüber zu reden, das Leid bekanntzumachen. Ein muslimisches Mitglied des „Runden Tisches der Religionen“ berichtet über den Mut, einen christlichen Gottesdienst zu besuchen, denn gegenseitige Akzeptanz setzt wahres Kennenlernen voraus. Eine christliche Unternehmerin kann in Unternehmerkreisen den Mund nicht halten, stellt einen Afrikaner ein und setzt damit ein Zeichen.

 

 

Veranstalter des Abends waren die Vorbereitungsequipe von „Punkt7“ und der „Runde Tisch der Religionen“ der Stadt Augsburg.

 

 

 

 

Die Initiative „Punkt7“ wird getragen von den Kirchengemeinden St. Anna (evang.) und St. Moritz (kath.), sowie der evangelischen und katholischen Citykirchenarbeit und der Fokolar-Bewegung. 

 

 

 

In Zusammenarbeit mit vielen Menschen guten Willens aus unterschiedlichen Religionen und mit verschiedenen Weltanschauungen trifft man sich an jedem 7. eines Monats um 7 Uhr abends in einer der Stadtkirchen zu Information und Reflexion, zu Stille und Solidarität und zur Hinwendung zu Gott, zu gemeinsamem Beten. Jedes Mal stehen ein anderes Thema (oder ein Land mit seiner Situation) im Mittelpunkt.

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