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Ordensangehörige |
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Ein erstaunliches Phänomen ist es, dass sich auch Ordensfrauen und -männer der verschiedensten Ausrichtungen vom "Charisma der Einheit" der Fokolar-Bewegung angesprochen fühlen.
"Von Anfang an sind zahlreiche Ordensangehörige in Kontakt mit der entstehenden Fokolar-Bewegung gekommen," erklärt ihre Gründerin Chiara Lubich. "Sie haben in unserem Charisma nichts Störendes gefunden, sondern - im Gegenteil - ein Licht, das ihnen hilft, ihre eigene Spiritualität besser zu verstehen und lebendig werden zu lassen. Es erleichtert ihnen, ihre eigene Berufung zur Entfaltung kommen zu lassen."
1971 wurden die Mitglieder des Gott geweihten Lebens der unterschiedlichsten Institute, die den Geist der Fokolar-Bewegung teilen, in einer Audienz von Papst Paul VI. als "zur Fokolar-Bewegung gehörig" anerkannt. Ausdrücklich wurde von kirchlicher Seite begrüßt, dass Ordensfrauen und -männer am Leben der Fokolar-Bewegung aktiv teilnehmen.
Ordenschristen, die aus der Spiritualität der Einheit leben, entdecken oft die Radikalität des Evangeliums neu. Dies bringt sie dazu, innerhalb ihrer Kommunität die Intensität des Gemeinschaftslebens zu erhöhen. Gleichzeitig suchen sie nach Möglichkeiten, in einen Austausch auch mit anderen Ordensfamilien zu kommen.
Was führt einen Ordensmann oder eine Ordensfrau zur Fokolar-Bewegung?
Pater Rainer, Franziskaner: "Als ich im Noviziat die Spiritualität der Fokolar-Bewegung kennen lernte, war das für mich wie ein heller Blitz, der meine franziskanische Berufung von innen her erleuchtete. Ich lernte das Evangelium Wort für Wort zu leben, alle als meine Schwestern und Brüder zu sehen und im 'verlassenen Jesus' die 'Braut Armut' zu entdecken. Gleichzeitig weitete sie mein Herz auf die ganze Kirche und die ganze Menschheit."
Wolfgang Angerbauer, Redemptorist: "In der Fokolar-Bewegung habe ich eine neue Sicht für die Weite der Kirche bekommen. Neben der Vielfalt der einzelnen Ordensgemeinschaften habe ich auch die Schönheit der neuen Bewegungen und der kirchlichen Gruppen entdecken dürfen, die es heute in unserer Kirche gibt."
Sr. Claudia-Maria, Franziskanerin: „Ich finde in der Fokolar-Bewegung die Begegnung und den Austausch mit Laien, mit Ordenschristen verschiedener Charismen und auch mit Menschen anderer Konfessionen, die sich das Evangelium zu Herzen nehmen und danach leben. Gleichzeitig erlebe ich als Franziskanerin in der Begegnung mit dem Charisma der Einheit eine Belebung und Erneuerung im franziskanischen Charisma.“
Pater Bernold, Franziskaner: "Mich hat die Fokolar-Bewegung zu einem sehr intensiven religiösen Leben gebracht. Im gegenwärtigen Augenblick wach sein für den Willen Gottes und ihn leben. Immer wieder entdecke ich, dass ich zu oberflächlich lebe und fange wieder neu an. Und ich erfahre als Frucht eine intensive Beziehung zu Gott und zu den Mitmenschen, den Brüdern im Konvent, im Franziskanerorden, anderen Orden und allen, denen ich begegne, obwohl ich mich von meiner Anlage her lieber zurückziehen möchte. Für diesen Weg bin ich sehr dankbar und froh."
Sr. Ursula Bonin, Benediktinerin: „Ohne die Spiritualität der Fokolar-Bewegung, die ich als Kind kennenlernte, hätte ich mich nicht so intensiv mit einem Ruf in den Orden befasst. Das ist auch anderen Jugendlichen der Fokolar-Bewegung so ergangen, die ihre Berufung im Orden gefunden haben. Dazu gehören auch Fragen, Unsicherheiten und Dunkelheiten. Aber tief im Herzen ist da die Hoffnung auf Gott, der die Liebe ist und Pläne mit uns hat. Das stärkt mich und gibt mir Zuversicht.“
Sr. Maria Nicola, Franziskanerin: „Für mich ist es ein Geben und Nehmen, ein gegenseitiges sich Anspornen auf dem gemeinsamen Weg zu Gott und auf dem gemeinsamen Weg in der Welt. Ich empfange Impulse und kann diese ergänzen durch das, was die franziskanische Familie durch viele Jahrhunderte an Kostbarkeiten weitergetragen hat.“
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