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Daten und Fakten
⌦ BEGINN
der Fokolar-Bewegung: 1943 in Trient (Norditalien)

⌦ GRÜNDERIN
Chiara Lubich (1920-2008)

⌦ SPIRITUALITÄT DER EINHEIT
Sie gründet im Evangelium und durchwirkt das Leben der gesamten Bewegung sowie ihre konkreten Ausdrucksformen in Kirche und Gesellschaft. Auf unterschiedliche Weise wird sie von Mitgliedern, Freunden und Sympathisanten der Fokolar-Bewegung geteilt.

⌦ ZIEL
Einen Beitrag geben zu Einheit und Geschwisterlichkeit in der Welt. Dafür engagiert sich die Fokolar-Bewegung für Dialog in den unterschiedlichsten Bereichen.
- innerhalb der katholischen Kirche
- mit Christen verschiedener Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften
- mit den Juden
- mit den Anhängern anderer Religionen
- mit Menschen ohne religiösen Bezüge


⌦ VERBREITUNG
Derzeit ist die Fokolar-Bewegung in 182 Ländern verbreitet. Sie unterhält feste Zentren in 89 Ländern, davon 29 in Europa, 25 in Afrika, 19 in Amerika, 13 in Asien und 3 in Ozeanien.
Es gibt mittlerweile 63 Tagungszentren und 35 Siedlungen der Fokolar-Bewegung davon drei in Deutschland: in Solingen, in Zwochau und in Ottmaring. Weitere befinden sich in: Österreich, Belgien, Tschechien, Kroatien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Holland, Polen, Portugal, Spanien (2), Schweiz (2), Korea, Philippinen, Pakistan, Thailand, Kamerun, Elfenbeinküste, Kenia, Mexiko, USA, Argentinien (3), Brasilien (3), Venezuela und Australien. Die älteste mit etwa 900 Einwohnern ist die internationale Siedlung Loppiano bei Florenz.

⌦ VERLAGSAKTIVITÄTEN
Es gibt 37 nationale Ausgaben des Monatsmagazins NEUE STADT in 22 Sprachen sowie 25 gleichnamige Verlagshäuser in allen Kontinenten.

⌦ ZUGEHÖRIGKEIT IN ZAHLEN
Mitglieder in Deutschland: knapp 5000
Mitglieder weltweit: 141.400
Freunde in Deutschland: 33.000
Freunde weltweit: über 2 Millionen
Davon:
- 50.000 aus über 350 Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften
- 30.000 aus den großen Religionen wie Judentum, Islam, Buddhismus etc.
- 70.000 Menschen ohne religiöse Bezüge

⌦ ORGANISATION
An ihrer Spitze wird laut Statut immer eine Frau stehen. Chiara Lubich, die im Alter von 88 Jahren am 14. März 2008 in Rom gestorben ist, war zeitlebens Präsidentin der Fokolar-Bewegung. Eine außerordentliche Generalversammlung der Fokolar-Bewegung hat im Juli 2008 in Rom die erste oberste Führungsebene der Nachfolgegeneration gewählt. Für sechs Jahre wurden Maria Voce als Präsidentin und Giancarlo Faletti als Co-Präsident berufen.

Weltweit unterteilt sich die Fokolar-Bewegung in 90 territoriale Einheiten. Die Koordination der regionalen und nationalen Aktivitäten liegt in den Händen eines Regionalrates, dem – aus dialogischem Prinzip - jeweils ein Mann und eine Frau gemeinsam vorstehen.

⌦ GRUPPIERUNGEN
Die Fokolar-Bewegung spricht Jugendliche und Kinder, Familien, Priester und Ordensleute, Politiker und Künstler, Menschen aus unterschiedlichsten Berufsgruppen und sozialen Schichten an. Sie engagieren sich in 18 verschiedenen Zweigen. Das sind der Zweig der Fokolar-Frauen und der Fokolar-Männer, die jeweils in verbindlichen Lebensgemeinschaften zusammen wohnen und den innersten Kern der Bewegung bilden. Dazu kommen zehn Zweige für unterschiedliche Altersstufen und Gruppierungen sowie sechs offenen Bewegungen (Familienbewegung, Bewegung für eine neue Gesellschaft, die unter dem Namen „New Humanity“ als NGO bei der UNO akkreditiert ist, die Pfarrei- und Gemeindebewegung sowie Bewegungen für Kinder und Jugendliche).

⌦ ANGEBOTE
Die Fokolar-Bewegung führt in etwa 70 Ländern jährlich so genannte „Mariapolis“ durch, das sind mehrtätige Freizeiten für Freunde und Mitglieder aller Altersstufen. Sie können thematische Schwerpunkte haben und möchten zum gemeinsamen Leben nach dem Evangelium anregen.
Außerdem finden in einigen Ländern spezialisierte Schulungskurse statt: Schulen für Inkulturation in Afrika, interreligiöse Schulen in Asien, Schulungen zur Vertiefung sozialer Themenfelder in Südamerika und ökumenische Schulen in Europa.

⌦ KIRCHLICHE ANERKENNUNG
Die Fokolar-Bewegung ist unter dem Namen „Werk Mariens“ erstmals 1962 offiziell von der katholischen Kirche anerkannt worden. Die Allgemeinen Statuten wurden mit Dekret des Päpstlichen Laienrates vom 26. September 1990 anerkannt und mittlerweile mehrmals aktualisiert.


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