Foto: Ursel Haaf

Michael Weiss

„Wie kann ich meinen Glauben im häufig hektischen beruflichen Alltag leben?“

Eine Antwort ist für mich, „im Dienst zu sein“. Meine Aufgabe ist, dass der Sound stimmt und alles läuft. Im Mittelpunkt stehen die Künstler. Wenn sie wahrnehmen, dass sie akustisch gut rüberkommen, bin ich guter Dinge. Zudem kommt es immer wieder mit Künstlern und anderen Technikern zu persönlichen Gesprächen. Menschen, die Musik machen, haben häufig etwas zu geben, was bedeutsam ist und mich bestärkt.

Wichtig ist mir mein Engagement in der kirchlichen Jugendarbeit. Ich mache das einfach gerne. Dabei merke ich immer wieder, wie eine im christlichen Miteinander geprägte erfolgreiche Veranstaltung von und mit Kindern und Jugendlichen deren Selbstbewusstsein hebt. Zudem fördert es ihren so wichtigen Dienst am Nächsten.

Immer mal wieder zieht es mich auch zu Veranstaltungen ins Ökumenische Lebenszentrum nach Ottmaring bei Augsburg. Vom Regieraum aus die Technik zu betreuen, ist das eine. Dabei noch Anregungen aus einer Meditation oder einem Vortrag zum Thema „interreligiöser Dialog“ in mein Leben mitzunehmen, das andere.

Wer ist noch dabei? Und warum?

Paul Waldmüller

Franziskaner-Pater

Ich bin dabei, weil ich noch viel entdecken möchte.

Marianne Schneppe

Fokolarin, Solingen

Ich bin dabei, um meine Erfahrung weiterzugeben.

Joachim Geibel

Chorleiter

Ich bin dabei, weil ich auf Augenhöhe stehe.

Eva-Maria Marold

Fokolarin, Berlin

Ich bin dabei, weil ich so bleiben kann, wie ich bin.

Andrea Reuter

Sopranistin

Ich bin dabei, weil Spiritualität etwas in Bewegung setzt.