Susanne Wild
Foto: Ursel Haaf

Susanne Wild

Das mag jetzt für den ein oder anderen ungewöhnlich, vielleicht sogar schräg klingen: Aber ich hatte schon als junge Frau eine Sehnsucht in mir nach einem Ort, wo ich hingehöre, ein Ort, an dem Gott mich haben will, wo ich sozusagen "in seiner Mission" leben und arbeiten kann.

Ich hab sogar mal davon geträumt und sah es ganz plastisch vor mir: Ein Schloss mit Innenhof, in dem ich mit meiner Familie und mit vielen anderen Menschen lebe: quirlig, bunt und voller Leben!

Ich habe mich dann wirklich auf die Suche nach diesem Ort gemacht, habe die ein oder andere christliche Initiative besucht und versucht herauszufinden, ob das der Ort sein könnte.

Eines Tages kam ich nach Ottmaring, ging die Treppen hoch zum Haupteingang des Begegnungszentrums der Fokolar-Bewegung und spürte plötzlich ganz deutlich: „Hier ist mein Ort -  ich bin endlich angekommen!“

Dass ich 15 Jahre später just in diesem Haus als Geschäftsführerin arbeiten würde, hat natürlich damals niemand, am wenigsten ich selber, ahnen können. Für mich schließt sich da ein Kreis und diese Geschichte gibt mir die Kraft, auch jenseits von manchen Hürden und Hindernissen meinen Weg zu gehen - wer geht schon jeden Tag ins Traumschloss arbeiten?

 

Wer ist noch dabei? Und warum?

Gery De Stefano

Ergotherapeutin und Liedermacherin, Köln

Ich bin dabei, weil mich 1968 etwas gepackt hat.

Christoph Glaisner

Physiotherapeut, Fontem (Kamerun)

Ich bin dabei, weil ich in Afrika lerne, was wichtig ist.

Dominik Maxelon

Student, Duisburg

Ich bin dabei, weil die Monteros mich brauchen.

Michael Weiss

Veranstaltungs-Techniker

Ich bin dabei, weil ich im Dienst sein kann.

Paul Waldmüller

Franziskaner-Pater

Ich bin dabei, weil ich noch viel entdecken möchte.