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Grenz-überschreitend: Jugendliche krempeln die Ärmel hoch

Weltweit sind Jugendliche der Fokolar-Bewegung in der heißen Phase der Vorbereitung für ihr Genfest 2018 in Manila. BEYOND ALL BORDERS!

Im Juli werden Zehntausende von Jugendlichen aus der ganzen Welt zum Genfest in Manila auf den Philippinen erwartet. Aus Deutschland haben sich 25 junge Erwachsene angemeldet. Marie aus Köln ist eine von ihnen: „Die Flüge sind gebucht. Es wird wahr – wir fliegen hin! Ich bin sicher, es wird richtig cool: Eine Erfahrung, dass die geeinte Welt möglich ist!“

„Rent a Gen“ – das geht überall dort, wo sich Jugendliche (die 2. GENeration in der Fokolar-Bewegung) der geeinten Welt verschrieben haben. Es geht nicht nur darum, die eigenen Tickets zu finanzieren, sondern den ganzen Event möglich zu machen und Jugendliche nach Manila zu bringen, die es sich sonst nicht leisten könnten: aus Kriegsgebieten in Syrien z.B., oder aus den armen afrikanischen Ländern.

Leticia, Schülerin aus Solingen, wird nicht mit nach Manila fliegen. Aber letztes Wochenende traf man sie als Serviererin zusammen mit Marie auf einer Goldhochzeit. Marie erzählt: „Im vergangenen Jahr haben wir uns gemeinsam mit den Schweizern und Österreichern für 50.000 € verpflichtet. Eine echt große Zahl! Aber wir haben die Ärmel hochgekrempelt, viele, auch Erwachsene, haben uns unterstützt, und seit zwei Wochen haben wir das Geld zusammen! Mal sehen, wie viel mehr wir letztendlich noch beitragen können, denn wir machen weiter. Es ist toll zu sehen, dass alle mit anpacken!“

Zäune streichen, Benefizkonzerte, Sponsorenläufe auf dem Eis, Plätzchen backen, Marmelade kochen, Taschen bedrucken und verkaufen, Keller entrümpeln – diese Jugendlichen sind sich für nichts zu schade und sie bewegen etwas. Eine ältere Dame bei der Goldhochzeit ist beeindruckt: „Man sieht diesen Jugendlichen an, dass sie ein Ziel haben, für das es sich zu arbeiten lohnt.“

Weltweit ist was los
Tradition: Genfest
2018 in Manila

Warum ist das Genfest in diesem Jahr in Manila? 

Ein italinienischer Gen antwortet: „Asien ist ein junger Kontinent, 60 % aller Jugendlichen der Welt leben hier. Der Titel des Genfestes „Beyond all borders“, über alle Grenzen hinaus, beschreibt, um was es uns geht: um die weltweite Geschwisterlichkeit!“ Eine ziemliche Herausforderung in einem Land, das von Gewaltbereitschaft geprägt ist, von sozialen Spannungen und einer jahrelangen politischen Krise ohnegleichen. „Wir möchten die Grenzen überwinden, damit Unterschiede zu einer Bereicherung für uns alle werden.“

Das ist das große Erbe, das Chiara Lubich den neuen Generationen hinterlassen hat. Die Gründerin der Fokolar-Bewegung erklärte 1987 vor einem Saal voller Jugendlicher den Sinn eines Genfestes: „Ein Feuerwerk, aber ein reales, kein künstliches, ein Feuerwerk der Liebe Gottes. Wir kommen dem Ziel der geeinten Welt näher. Jesus erobert, er reißt mit.“ Und Chiara fügt hinzu: „Ihr werdet die Wunder der Gnade Gottes sehen, denn Gott ist mit uns, Gott ist unter uns.“

 

Zum Schluss eine Bitte der Jugendlichen: UNTERSTÜTZE UNS! Mit den Teilnahmegebühren wird fast die Hälfte der Kosten des Genfestes gedeckt. Die andere Hälfte sammeln wir Jugendlichen durch Sponsoring, Spenden und selbstorganisierte Aktionen. Einkalkuliert in den Gesamtkosten ist auch die finanzielle Unterstützung von Jugendlichen aus Krisenländern wie Syrien, Nigeria, Venezuela, … damit möglichst viele an der Erfahrung der geeinten Welt teilhaben und diese in den eigenen Ländern weitertragen können. Mit deiner Spende kannst du dazu einen wertvollen Beitrag leisten: Fokolar-Bewegung e.V. Deutschland, Liga Bank, IBAN: DE75 7509 0300 0537 24 Stichwort: SPENDE GENFEST Und wer noch mehr wissen möchte: http://y4uw.org/genfest

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