Foto: Elga Koinegg

„Open City“

Ein Sommer-Experiment in der Ökumenischen Modellsiedlung Ottmaring

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„Wir wissen selbst nicht so genau, was daraus wird“. So beginnt Ester Klein die Schilderung ihrer Pläne für diesen Sommer. Es ist inzwischen schon Tradition, dass Jugendliche in den Sommermonaten für eine gewisse Zeit in das ökumenische Lebenszentrum Ottmaring in der Nähe von Augsburg kommen. Sie wollen eine Erfahrung des Miteinanders machen: gemeinsam mit Angehörigen verschiedener christlicher Kirchen, verschiedener Nationalitäten, Kulturen, mit Jung und Alt Zeit verbringen, sich einbringen, mit-leben. Nach diesem letzten Corona-Jahr, in dem es nicht viele Gäste gegeben hat, soll nun anstelle eines weiteren Sommerlochs ein Highlight her: „Open City“!

Ein Besuch auf der Fazenda de Esperanza Gut Bickenried

 

„Nun, das liegt in den Händen derjenigen, die kommen“, erklärt Ester Klein. Ein Ehepaar aus Köln hat sich angesagt, sie ist Liedermacherin und er Psychologe. Vielleicht gibt es an einem Abend ja ein Konzert und an einem anderen eine Einführung in das Buch, das er kürzlich herausgegeben hat. Eine Frau aus Italien ist spezialisiert auf Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft, eine andere tanzt. Eine junge Studentin, gebürtig in Korea, war vor drei Jahren im Sommer in Ottmaring und möchte nun gemeinsam mit ihrem Freund eine ähnliche Erfahrung machen. Wie sieht diese Erfahrung aus? Ester Klein erklärt: „Es geht um ein gemeinschaftliches Leben nach dem Evangelium. Offen zu sein für den jeweils anderen, ihn aufzunehmen mit seiner Kultur, seiner Art, seinem ganzen Sein.“

Noch gibt es die Möglichkeit einzusteigen. Wer also sein Sommerloch noch für mindestens eine Woche füllen möchte, ist herzlich willkommen.

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